Schwelm/Wuppertal/Ennepe-Ruhr-Kreis. Amnesty wurde gegründet, um gewaltlosen politischen Gefangenen zu helfen“, berichtet der Schwelmer Tobias Kiwitt (37) im Bürgerfunk. Vor über 40 Jahren wollten Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums ein Zeichen für die Menschenrechte setzen – und gründeten eine Amnesty-Sektion für Schwelm und Wuppertal-Barmen.
Mit zahlreichen Aktionen und einem feierlichen Festakt hat die Gruppe in diesem Jahr auf ihre Arbeit und das Jubiläum aufmerksam gemacht, berichtet Marita Schmale, die die Lokalgruppe seit acht Jahren engagiert unterstützt.
Derzeit bereiten die rund 20 aktiven Mitglieder eine neue Ausstellung vor, die anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember in der Sparkasse Schwelm eröffnet wird.
Ein reiner Rückblick ist jedoch nicht das Ziel der Gruppe. „Menschenrechtsverletzungen geschehen jetzt – und sie müssen jetzt bekämpft werden“, betont Tobias Kiwitt im Bürgerfunkbeitrag auf Antenne Witten, am Sonntag um 19:04 Uhr auf Radio Ennepe Ruhr.